
Mobilfunk, Quelle: mueritz Thomas Kohler_Flickr
Im Bereich der Datenübermittlung bei Mobilfunktelefonen hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan. So war vor wenigen Jahren noch die „GRPS“-Funktion eine Weltneuheit und begeisterte Technikfreaks auf der ganzen Welt, da es nun möglich war mit dem Telefon unterwegs online zu sein. Diese Funktion hatte natürlich noch eine Menge Kinderkrankheiten und war aufgrund der geringen Datenübertragung eher provisorisch nutzbar. Später erschien dann das „UMTS“ auf dem Markt, was eine höhere Datenübertragungsrate versprach. Außerdem war dieses Netz in Deutschland schon flächendeckender verfügbar und somit fast überall einsetzbar. Der Aufschwung der Smartphones tat dann ihr übriges, sodass die mobile Internetfunktion zur Selbstverständlichkeit wurde und man mit dieser Datenübertragung in einem relativ zügigen Tempo surfen konnte.
Jedoch ist auch diese Möglichkeit in der Geschwindigkeit beschränkt und hat vor allem bei einem ausgelasteten Mobilfunknetz so seine Probleme. Deswegen wurde jetzt eine neue Technologie entwickeln, die es ermöglichen soll von dem Handy genauso unproblematisch wie zu Hause im Internet zu surfen.
Dabei handelt es sich um die „LTE Technik“. So ermöglicht diese eine bei weitem höhere Datenübertragungsrate. Diese sollen so schnell sein, dass das surfen sogar rasanter als mit dem herkömmlichen DSL funktioniert. Ein weiterer Vorteil dieser Technik ist die Latenzzeit, welche das Aktualisieren der Seite vom ersten Mausklick misst. Somit wird die Möglichkeit der Videokonferenzen verbessert und könnte bald zum Alltag gehören. Auch das online Spielen und Videos anschauen wird durch diese Technik erleichtert.
Bei der Einführung dieser Technik muss man sagen, dass diese mit hohen Kosten verbunden ist. So sind zum Beispiel neue Antennen und Hardware nötig. Auch das Glasfasernetz muss aufgrund der hohen Bandbreite ausgebaut werden. Abschließend muss sich dann auch noch der Kunde neue Hardware anschaffen, welche die LTE Technik unterstützt.