Hat Wikileaks bald sein eigenes Facebook?

© thelefty - Fotolia.com

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Wikileaks sind ein Unternehmen, dass durch die Suggestion einer absoluten Anonymität Personen in gewissen Positionen, wie z.B. der Politik oder des Geheimdienstes, dazu auffordert Geheimnisse an Wikileaks zu verraten, welche diese dann veröffentlichen. Das können Schmiergeldaffären, aufgezeichnete Telefongespräche Namhafter Politiker und der gleichen mehr sein. Das Konzept hat wie immer Vor- und Nachteile. Bei manchen Informationen kann es durchaus gut sein, dass die Bevölkerung sie erfährt, andere wiederum bleiben aus gutem Grund vor dem Zivilisten verborgen. Natürlich hat das Konzept Wikileaks nicht überall auf Begeisterung gestoßen. So kam es nach und nach dazu, dass imer mehr Mitglieder von Wikileaks sich selber irgendwelcher Verbrechen beschuldigt sahen, und auch allgemein das Unternehmen Wikileaks verboten werden sollte. Jetzt bildet sich eine Art Facebook, also ein soziales Netzwerk um das Phänomen Wikileaks, in welchem Mitglieder sich kurz beschreiben und dann als aktiver Teil für die Rechte von Wikileaks demonstrieren und kämpfen können. Also eine Art Facebook für Freunde von Wikileaks. Hier kann diskutiert, sich ausgetauscht aber auch für die Vertreter von Wikileaks gespendet werden. Auch Presse- und Werbekampagnen sollen von hier aus organisiert werden. Es bleibt abzuwarten, wie viel Zulauf diese Plattform am Ende erhalten wird. Sie mit Facebook zu vergleichen mag da dann doch ein wenig hinken, aus dem einfachen Grund, dass es mehr einem Interessenverein gleicht und weniger der Selbstdarstellung und allgemeinen Kommunikation dient. Zudem hat Facebook immerhin 800 Millionen aktive Nutzer. So viele Klicks hatte nicht einmal die Wikileaksseite selbst.

 


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